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Allgemeine Beschreibung

Mit einer Lizenz für die App TS-PM kann ein ToolScope um ein Überwachungsverfahren mit selbstlernenden Grenzen erweitert werden.

Die App ist in erster Linie für folgendes nützlich:

  •  Überwachung von Werkzeugbruch
  •  Überprüfung, ob das Werkstück richtig eingespannt ist
  •  Ganz allgemein: Erstellen eines „Sensor-Fußabdrucks“ von einem Prozess und Vergleich mit diesem Fußabdruck in der späteren Serienfertigung

Bedienung

Die folgende Abbildung zeigt eine typische Überwachungsansicht, in welcher während eines Prozesses die überwachten Sensorsignale (rot) sowie Grenzwerte (grün) zu sehen sind. Verletzt die rote Istwertkurve eine der grünen Grenzwertkurven, wird ein entsprechender Alarm ausgegeben.

Standardanzeige der Toleranzbänder mit aktivierter Verschleißüberwachung im unteren Fenster (TS-Wear)

 

Bei Druck auf den Softkey „Ungenauer Überwachen“ wird der Abstand der Toleranzbänder zum Signal vergrößert. Bei Druck auf den Softkey „Enger Überwachen“ wird der Abstand der Toleranzbänder zum Signal verringert.

Nach der Auslösung eines Alarms erscheint eine Auswahl, ob es sich dabei um einen berechtigten oder einen Fehlalarm handelt. Wenn Sie „Fehlalarm“ wählen, erhalten Sie mehrere Möglichkeiten, wie Sie auf dieses Ereignis reagieren können.

Durch Druck auf den Softkey „Konfiguration“ gelangen Sie in die Konfigurationsansicht.. Siehe dazu Abbildung 19.

 

Konfigurationsansicht des Überwachungsverfahrens Fest

In der Konfigurationsansicht können Sie im linken Bereich einen Trigger und bis zu drei Überwachungsgrößen auswählen. Der Kanal „Trigger“ beschreibt das Signal, auf dessen Auftreten hin (Flankenwechsel von 0 auf 1) die Überwachung aktiv wird. Der Kanal „Überwachungsgröße 1“ beschreibt das Signal, auf das der Prozess überwacht werden soll.

Die Überwachung wird besser, wenn weitere Signale zur Verfügung gestellt werden, die sie auswerten kann. In Abhängigkeit des aktuell in der Maschine ablaufenden Prozesses kann sie aus verschiedenen Signalen, die ihr angegeben werden, das sinnvollste Signal auswählen. Diese zusätzlichen Signale können Sie unter den Kanälen „Überwachungsgröße 2“ und „Überwachungsgröße 3“ auswählen.

Im rechten Bereich lässt sich durch das Auswahlfeld „Prozessauswahl“ der Prozess auswählen, dessen Einstellungen angezeigt werden sollen. Darunter sind die Überwachungsparameter des jeweiligen Prozesses dargestellt.

Die Anzeige „Sensordaten“ zeigt in Grün den Verlauf der Grenzen. In Rot sind die Signale eingezeichnet, die der Grenzberechnung zugrunde liegen (Lerndaten).

Je nachdem, welches der fünf Überwachungsverfahren (Vollautomatik, Statistisch, Fest,  Dynamisch oder 6-Sigma) im Feld „Grenzerrechnung“ ausgewählt wird, ändern sich die Parameter, die Sie anpassen können.