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Das Oszilloskop wird für die langfristige Prozessdokumentation und Kurzzeitanalysen verwendet. Es handelt sich um eine Grundfunktion des ToolScope, die auch ohne Lizenzen aktiviert werden kann.

Die Messwerte werden im CSV-Format (Comma Separated Values) abgelegt, welches beispielsweise von Microsoft Excel gelesen werden kann.

Durch einen Klick auf den Softkey „Überwachen Einsch.“ unten links im Fenster wird die Messung gestartet. Jeweils beim Start einer Messung wird eine neue Messdatendatei angelegt. Bei Klick auf „Überwachen Aussch.“ wird die aktuelle Messdatendatei geschlossen. Jeweils um 0:00 Uhr wird automatisch eine neue Messung begonnen.

Konfiguration der Prozessdokumentation Oszilloskop

Einstellbare Parameter

Funktionsname

Beschreibung

Anzeigedauer in Sekunden

Mit diesem Parameter lässt sich die Anzeigedauer einstellen. Wird diese Zeit überschritten, scrollen die Messungen kontinuierlich weiter durch. Bei der voreingestellten Anzeigedauer von 15 Sekunden bedeutet dies, dass stets die letzten 15 Sekunden der Messung angezeigt werden.

Dauermessung

Ist das Kreuz bei „Dauermessung“ aktiviert, werden fortlaufend Daten gemessen. Da bei dieser Messung Start- und Stopp-Trigger keine Rolle spielen, sind die Einstellungsmöglichkeiten für diese Trigger ausgegraut und evtl. bereits eingetragene Werte werden ignoriert. Lediglich die im linken Fensterbereich gewählten Triggerkanäle sind für die Datenerfassung relevant.

Start-Trigger (bezogen auf ersten Triggerkanal)

Ist das Kreuz bei „Benutze einen Start-Trigger“ aktiviert, können Sie einstellen, wann die Messung beginnen soll. Zusätzlich können Sie wählen, ob bei steigender oder fallender Flanke getriggert werden soll.

Stopp-Trigger (bezogen auf ersten Triggerkanal)

Ist das Kreuz bei „Benutze einen Stopp-Trigger“ aktiviert, können Sie einstellen, wann die Messung beendet werden soll. Zusätzlich können Sie wählen, ob bei steigender oder fallender Flanke getriggert werden soll.

Zweite Triggerbedingung (bezogen auf zweiten Triggerkanal)

Der zweite Triggerkanal aktiviert eine Zusatzbedingung. Diese bewirkt, dass Messdaten nur dann mitgeschrieben werden, wenn das Sensorsignal, das als „Zweiter Triggerkanal“ benannt wurde, innerhalb eines definierten Intervalls liegt. Der erste Triggerkanal hat die höhere Priorität der beiden Kanäle und wird zum Starten und Stoppen der Messung verwendet.

 

 

Im linken Bereich können durch die Klappmenüs bis zu zwei Kanäle zur Datenerfassung ausgewählt werden. Zusätzlich können zwei Triggerkanäle eingestellt werden.